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Pressetext vom 24.06.2013

24.06.2013

Pressetext vom 24.06.2013

Kindertagespflegeverein trifft Politik

Bundestagskandidat Marcus Held zu Gast beim Stammtisch der Wormser Tagesmütter

Bereits vor einigen Jahren gründeten zahlreiche Tagesmütter aus Worms und Region einen gemeinnützigen Verein, um gemeinsam die Interessen der Tagesmütter und Eltern der betreuten Kinder zu unterstützen. In diesem Rahmen hat sich zwischenzeitlich ein monatlicher Stammtisch etabliert um u.a. gemeinsam mit Vertretern des Wormser Jugendamtes an aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kinderbetreuung teilzuhaben und Rahmenbedingungen der familiären Kinderbetreuung anzupassen.

„Unsere erfolgreiche Betreuung und effektive Vereinsarbeit, wäre in diesem Maße ohne den ausgezeichneten Kontakt zum Jugendamt nicht möglich.“ fasst die Vorsitzende Beate Schmitt zusammen und zeigt sich beeindruckt vom letzten Stammtisch in der Würzburger Stube in Weinsheim. Angekündigt hatten sich der SPD-Bundestagskandidat Marcus Held und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Worms Dirk Dörsam.

Die zahlreich anwesenden Tagesmütter konnten die Politiker davon überzeugen, dass die familieneingebundene Kindertagespflege mehr als eine alternative zu den öffentlichen Kindertagesstätten ist. Insbesondere zeichnen sich die selbständigen Tagesmütter durch eine flexible Betreuung aus, die sich den Bedürfnissen der Eltern anpasst.

Ihrer Hauptaufgabe sehen die Tagesmütter selbstredend in der Kinderbetreuung, die sie mit viel Engagement versuchen fantasievoll und unter pädagogischen Aspekten zu gestalten. Darüber hinaus stehen sie aber auch beratend in Erziehungsfragen oder bei der Bewältigung bürokratischer Notwendigkeiten den nachfragenden Eltern oder neuen Kolleginnen zur Seite.

Hierfür fordern die verantwortungsvollen Betreuerinnen auch ein leistungsgerechtes Einkommen, was gerade von Alleinerziehenden ohne die Unterstützung des Jugendamtes nicht immer zu erreichen ist. In Richtung des Bundestagskandidaten wünschen sich die aktiven Tagesmütter eine Gleichstellung zu öffentlichen und sonstigen Kindertagesstätten. Hier gelte aktuell in einzelnen Altersgruppen kein Wahlrecht der Eltern.

Ein Blick auf den in wenigen Wochen inkrafttretenden Rechtsanspruch auf Betreuung von ab 1-jährigen Kindern und der Kindergartensituation in Worms scheint die Notwendigkeit der alternativen Betreuung zu unterstreichen. Sichtlich beeindruckt von dem aktiven Verein verspricht Marcus Held im Falle seines Einzugs in den Bundestag diesem bislang zu wenig Beachtung geschenkten Betreuungsangebot mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Weitere Informationen unter www.kindertagespflege-worms.de oder Telefon 06241/36087.

Quelle: Nibelungen Kurier Worms